Medizinische Hilfe: Lions Club unterstützt Patienten weltweit mit Spende an INTERPLAST

das OP-Team in Haridwar/Nordindien (11/2025)
Das OP-Team in Haridwar/Nordindien (11/2025) – Foto: Lázaro Martin, INTERPLAST Germany e.V./frei – hochgeladen von Heike Schwitalla

Wörth | Kandel | Bad Kreuznach. Der Lions Club Wörth-Kandel hat erneut eine Spende in Höhe von 3.000 Euro an den Verein INTERPLAST Germany, Sektion Bad Kreuznach, übergeben. Damit setzt der Club sein Engagement für ausgewählte internationale Hilfsprojekte fort.
Grundsätzlich liegt der Fokus der Lions zwar auf regionalen Initiativen, doch auch international tätige Organisationen werden gezielt unterstützt. Vor jeder Spendenentscheidung informieren sich die Mitglieder umfassend über Projekte und deren Wirkung. INTERPLAST gehört seit Jahren zu den Organisationen, die der Club regelmäßig fördert.

Die Hilfsorganisation führt plastisch-chirurgische Operationen für bedürftige Menschen in Entwicklungs- und Krisengebieten durch. Behandelt werden unter anderem Patienten mit schweren Verletzungen nach Unfällen oder Verbrennungen, Kinder mit angeborenen Fehlbildungen sowie Menschen mit Tumoren oder chronischen Wunden. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern. Alle Einsätze werden ausschließlich durch Spenden finanziert, die medizinischen Teams arbeiten ehrenamtlich. Neben den Operationen spielt auch die Ausbildung eine zentrale Rolle: Vor Ort werden einheimische Ärzte und Pflegekräfte geschult, um langfristig medizinische Versorgung zu sichern.

Eine wichtige Verbindung zwischen beiden Organisationen ist Ana Maria Lázaro Martin. Sie gehört dem Vorstand von INTERPLAST an, ist Teil der Sektion Bad Kreuznach und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich als OP-Pflegefachkraft bei Einsätzen in Indien, Afrika und Südamerika. Nach den Einsätzen berichtet sie regelmäßig dem Lions Club über die Ergebnisse vor Ort. Aus Sicht des Lions Club Wörth-Kandel leistet INTERPLAST herausragende humanitäre Arbeit. Daher wird die Organisation auch künftig bei der Durchführung ihrer OP-Camps unterstützt.